Produktentwicklung braucht Raum

Erfolgreiche digitale Produkte kosten Geld! Unternehmen trauen sich nicht immer, genug Geld für die Produktentwicklung in die Hand zu nehmen. Dann werden die Initiativen als nicht erfolgreich wahrgenommen.“

 

Kamila Stanitzek ist Managing Director und Mitgründerin von DieProduktMacher in München. Ihre Mission ist es, sinnvolle Produkte zu bauen – Produkte, die einen Impact erzeugen. "Ich hasse hässliche Produkte, ich hasse Produkte, die nicht funktionieren", sagt die Frau, die für sich in Anspruch nimmt, immer ehrlich zu sein. Ihrer Wahrnehmung nach scheitert es oft nicht an Ideen, sondern an der Umsetzung.

 

Es fehlt an der Fähigkeit, aus den Ideen einen Vorgehensplan abzuleiten und ihn dann auch umzusetzen. Immer wieder beobachtet sie, dass digitale Produkte wie IT-Projekte behandelt werden: Alles zielt auf den Launch. Danach passiert kaum noch etwas. KPIs werden nicht gemessen und es gibt kein Geld für Marketing.

 

Kamila rät deshalb, sich von Beginn an Zeit für die wesentlichen Fragen zu nehmen: Was sind die Ziele des Produkts? Für wen wird es gebaut? Konzepte sollten vor der Umsetzung validiert werden. Und es ist entscheidend, auch nach dem Launch noch dranzubleiben.

 

Wichtig für jedes Produkt-Entwicklungsteam sind die interdisziplinäre Zusammensetzung und das Mandat, schnell und direkt Entscheidungen zu treffen. Denn "schleppende Prozesse und lange Entscheidungszyklen sind ein Todesurteil für Digitalprojekte".

 

Warum ausgerechnet Fokusgruppen weniger sinnvoll sind als Einzelinterviews und warum auch die Entscheidung, etwas nicht zu machen, großen Impact haben kann, erfahrt ihr in diesem Podcast.


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