Respect

211129PCRespect! Mensch Mahler am 29.11.2021
Jetzt hatten wir uns so gut vorbereitet und an der Kinokasse gab es doch lange Gesichter. Seit vorgestern G2 plus – dabei hatten wir das im Internet anders gelesen. Also Online-Tickets zurückgegeben, raus aus dem Kino – und siehe da – eine Teststation ohne Warteschlange. Mit der Corona Warn App gleich wieder raus – in 15 Minuten das Ergebnis auf dem Handy. Wieder rein ins Kino, Karten neu gekauft und mit Popcorn ausgestattet rein ins Vergnügen. Viel Platz im Kino, Liegesessel und die Vorfilm-Werbeorgie war auch gerade vorbei. Und es hat sich gelohnt. Respect – ein Film über die Queen of Soul Aretha Franklin. 2 ½ Stunden für das ausführlich und opulent inszenierte Drama sind keine Minute zu viel. Aretha Franklin, die 2018 verstorben ist, wünschte sich ausdrücklich niemand anderes als Jennifer Hudson als Darstellerin in einem dokumentarischen Biopic über ihr Leben. Hudson meistert die Gesangsparts hervorragend – und Aretha Franklin in ihrer unnachahmlichen Ausstrahlung imitieren zu wollen, muss ohnehin im Ansatz scheitern. Also gibt die Hauptdarstellerin eine Art Aretha Franklin mit der Mimik und Gestik von Jennifer Hudson. Viel wichtiger ist ohnehin die Darstellung des Lebens dieser außergewöhnlichen Frau: der Kämpferin für die Bürgerrechte an der Seite von Martin Luther King und vor allen Dingen der Kampf der afroamerikanischen Frauen um das, was das Wichtigste ist: Respect. Kein Wunder, dass der größte Hit der Queen of Soul die Hymne der Emanzipationsbewegung und der Anti-Apartheitsbewegung wurde. Und der Titel des Films über das Leben von Aretha Franklin. Respect. Anschauen lohnt sich – nicht nur aber auch wegen der großartigen Musik.




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