Blumen sind das Lächeln der Erde

Berlin-Brandenburg hätten wir wohl geheißen. Immer wieder gab es ja Bestrebungen, Berlin und Brandenburg zu einem neuen Bundesland zu vereinen. Hat aber nicht geklappt, 1996 scheiterte ein von beiden Landesregierungen vereinbarter Fusionsvertrag an der fehlenden Zustimmung in Brandenburg. Auch bei den Berlinern gab es nicht gerade Euphorie für das Thema. Euphorisch kann man aber werden, gerade als Berlinerin und Berliner, wenn man die Landesgartenschau in Beelitz besucht. Plötzlich ist Brandenburg so viel mehr als das die Hauptstadt umgebende Land oder die Autokennzeichen PM oder TF. Gerade jetzt im Herbst gehen einem die Augen über vor noch immer blühenden Blumen, schönster Gartenkunst, originellen Möbeln, Arrangements unter zarten Pavillons, Kräutern, Früchten, Kürbissen, einfach allem, was die Natur hergibt und was Menschen im besten Sinne draus machen können. Neben dem riesigen Gelände mit all seinen thematischen Überraschungen und meditativen Ruheinseln gehört auch ein Besuch der ebenfalls in diesem Sinne hergerichteten Altstadt Beelitz dazu. Die Krönung ist dort die St. Marien-St. Nikolai-Kirche mit einer üppigen Blumen- und Pflanzenschau direkt im Kirchenschiff. Sie merken, ich schwärme und zwar ausdrücklich für Brandenburg, weil ich es bei der LaGa so attraktiv und sympathisch finde. Falls Sie noch nicht dort waren - noch bis Ende Oktober ist Zeit. Ob und für wen sich die Länderfusion gelohnt hätte, vermag ich nicht zu sagen. Die Landesgartenschau zu besuchen, lohnt sich auf jeden Fall!

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