Weshalb gendert die taz nicht konsequent, Frau Winkelmann?

Gendern oder nicht gendern, das ist hier die Frage – auch in diesem Achten Tag. Es gibt wenige Fragen, die sich in den vergangenen Jahren derart politisch, gesellschaftlich und kulturell aufgeladen haben wie das Gendern. Wie geht man damit um, wenn man mit Sprache arbeitet und ein Medium linker progressiver Strömungen in Deutschland ist? Darüber spricht Alev Doğan mit der taz-Chefredakteurin Ulrike Winkelmann. Sie plädiert dafür, dass Sprachpolitik ernst genommen, aber nicht überhöht werden sollte, so dass andere, möglicherweise noch wichtigere politischen Kämpfe nicht überdeckt würden. Die Journalistin gibt einen Einblick in den Umgang der taz-Redaktion mit dem Thema, wo längst nicht alle gendern, und wagt einen Ausblick: In Zukunft, so Winkelmann, könnte es eine Rückkehr zum generischen Maskulinum geben.


 

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